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USB Audio Interface – die Schnittstelle zum PC

Unter dem Begriff USB Audio Interface können Sie sich eine Art externe Soundkarte vorstellen. Es fungiert also als Schnittstelle zwischen Computer und den Aufnahmegeräten. Ohne ein professionelles Audio Interface, ist eine hochwertige Aufnahme nicht möglich. Eine Ausnahme bildet das USB Mikrofon, welches keine weiteren Geräte für gute Aufnahmen benötigt.

Behringer UMC22 USB Audio Interface kaufen

Behringer UMC22 – USB Audio Interface

Ohne Audio Interface, welches auf Recording ausgelegt ist, machen Aufnahmen keinen Sinn. Die Mikrofon- bzw. Line-In Eingänge eines herkömmlichen PCs sind für einfache Sprachanwendungen ausgelegt. Daher reicht die Qualität zwar für Telefonate, ein hohes Grundrauschen macht jedoch jede noch so schöne Aufnahmespur kaputt.

Um dieses Problem zu umgehen, greift man im Homestudio am besten zu einem USB Audio Interface. Ein gutes Modell muss nicht teuer sein und steigert je nach Ausgangssituation die Aufnahmequalität deutlich.

Neben den externen Geräten stellen interne Audio Interfaces eine Alternative dar. Dabei ergeben sich gegenüber den USB-Lösungen verschiedene Vor- und Nachteile. Informieren Sie sich hier über die Soundkarten.

Was macht ein Audio Interface?

Ein USB Audio Interface hat also die Aufgabe, ein möglichst klares und sauberes Signal an den Computer zu leiten. Außerdem ist das Signal nun digitalisiert und für den Computer verarbeitbar. In der Regel reicht die Spannung des USB-Ports aus. Andere Modelle benötigen für den Betrieb hingegen eine freie Steckdose.

Oft verfügen USB Audio Interfaces über einen internen Vorverstärker. Das Eingangssignal bekommt also noch mal einen zusätzlichen Boost in der Lautstärke. Ob das sinnvoll ist, hängt vom Zweck ab. Günstige Modelle haben meist nur eine geringere Verstärkung und besonders bei einem dynamischen Mikrofon stoßen sie an Grenzen.  Bei einem Kondensatormikrofon kann es unter Umständen schon ausreichen, sodass kein Mikrofonvorverstärker notwendig ist.

Hier gilt jedoch zu beachten: Wer ein Kondensator Mikrofon betreiben möchte, benötigt Phantomspeisung. Nicht alle Audio Interfaces bieten Phantomspeisung an! Daher ist beim Kauf auf diese Funktion zu achten. Wer bereits einen Mikrofonvorverstärker besitzt, ist auf der sicheren Seite.

Was bringt mir ein Audio Interface?

Ein USB Audio Interface verbindet das Mikrofon bzw. den Vorverstärker per USB mit dem Computer. Das Signal ist bereits digitalisiert und ist nun für die DAW einsatzbereit.

Es lassen sich auch Modelle mit Steuerungsanzeige finden. Sind diese zusätzlich mit LEDs ausgestattet, sind sie sehr praktisch. Sie weisen darauf hin, wie hoch der Pegel ist und ob dieser Gefahr läuft, zu übersteuern.

Ein Vorteil gegenüber den internen Interfaces liegt in der Mobilität. Ein USB Audio Interface ist einfach zu transportieren. Außerdem gestaltet sich der Ab- und Aufbau recht schnell. Dank Plug & Play ist auch die Installation im Nu erledigt. Zudem ist das USB Audio Interface meist in Reichweite, um die Verkabelung zu ändern. Bei einer internen Soundkarte hingegen liegen die Anschlüsse auf der Rückseite des Computers.

Benötige ich ein USB Audio Interface?

Sie benötigen kein USB Audio Interface, wenn Sie

  • in USB Mikrofon verwenden,
  • eine hochwertige (Recording)Soundkarte besitzen,
  • oder Sie das hohe Grundrauschen der internen Soundkarte nicht stört.

In allen anderen Fällen kommt man wohl kaum um den Einsatz eines Audio Interfaces rum.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Vor dem Kauf ist noch zu klären, über wie viele Ein- und Ausgänge das Audio Interface verfügen soll. Bei einem einfachen Homestudio reicht meist schon ein Interface mit einem (Stereo-)Eingang und einem Ausgang für die Kopfhörer.

Praktisch ist auch die Funktion Direct Monitoring.  Das bedeutet, dass Sie der Aufnahme lauschen können, während sie recorden. So legen Sie das Instrumental auf die Ausgangsspur, schalten die aktuelle Recording-Spur dazu und bekommen den Mix in Echtzeit auf die Kopfhörer!

Bei der Abnahme von E-Gitarre bzw. -Bass ist auf die passende Bezeichnung zu achten. In der Regel ist der Eingang mit einem „Hi-Z“ markiert. Diese sind für Instrumente optimiert und bieten einen gefühlt besseren Klang, als die Line-Eingänge.

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