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Mikrofon Popschutz – Der Popkiller!

Ob Mikrofon Popschutz, Popkiller oder auch Popfilter – dieses „Stück Stoff“ hat im Laufe der Zeit einige Namen bekommen. Je nach Region haben sich die verschiedenen Begriffe etabliert.

Eines haben alle Synonome gleich: die Namensgebung verrät direkt, um was es geht.

Mit einem Popschutz gehören lästige „Popp“ Geräusche der Vergangenheit an!

Aber was genau macht der Mikrofon Popkiller eigentlich? Wenn Du wissen möchtest, WARUM du unbedingt Dein Gesangsmikrofon mit einem Schutz ausstatten solltest, erfährst Du in diesem Artikel.

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Was ist ein Mikrofon Popschutz?

Ein Popkiller stellt ein kleines, aber sehr nützliches Element in einem Aufnahmestudio dar.

Es hat die Aufgabe, sogenannte „Explosivlaute“ zu filtern. Den Namen tragen die Laute nicht zu unrecht.

Halte doch einfach mal die Hand vor den Mund. Jetzt sprichst du den Buchstaben „P“ aus.

Egal laut oder leise Du es sagst.

Du bemerkst einen Windzug. So liegt es in der Natur mancher Buchstaben, dass diese beim Sprechen Windzüge entfachen. Dazu zählen die Konsonanten P, B, D und T.

Jetzt weißt Du also, was ein Pop-Geräusch ist. Gelangen diese Geräusche ungefiltert ins Mikrofon, ist das Resultat eine minderwertige Aufnahmespur. Buchstaben wie P und T sind dabei besonders druckvoll. Hört man sich die Aufnahmespur an, kommt kaum Freude auf.

Die Bearbeitung ist zwar möglich, aber wirklich zufriedenstellend ist das Ganze nicht.

 

Was bringt mir ein Popkiller?

Ein Poppschutz hat die Aufgabe Wind, der beim Sprechen entsteht, unschädlich zu machen. Gleichzeitig gelangen Schallwellen ungestört ins Mikrofon. Ein weiter Pluspunkt ist der Schutz vor Speichel.

Gegenüber Feuchtigkeit sind Kondensatormikrofone besonders empfindlich und leider bleibt es bei der Session wohl kaum aus, dass auch etwas Speichel den Mundraum verlässt. Kein Problem für den Popschutz.

So bleibt Dein Mikrofon im besten Fall länger funktionsfähig.

So klein der Preis auch sein mag, so groß ist der Effekt aufs Recording. Mit wenig Geld lässt sich die Aufnahmequalität im Handumdrehen nachhaltig verbessern.

Ein guter Mikrofon Popschutz muss dabei nicht teuer sein.

Allerdings sind die billigsten der billigsten Exemplare auch nicht zu empfehlen. Wenn der Arm vom Popschutz viel bewegt wird, ist auch eine gewisse Qualität des Schwanenhalses notwendig.

 

Welche Varianten gibt es?

Die herkömmliche Variante besteht aus einem Ring. In diesem sind dann ein oder zwei Lagen Nylon eingespannt. Mittlerweile gibt es jedoch auch Alternativen aus Metall.

Hier wird der Wind nicht aufgefangen, sondern nur umgeleitet.

Der Effekt bleibt der gleiche.

Denn auch auf diesem Weg landen die ungewünschten Laute nicht in der Aufnahmespur.

Praktisch sind auch Mikrofonspinnen mit eingebautem Pop Schutz. Denn so musst Du nicht jedes Mal den Popschutz neu ausrichten – sofern Du Dein Mikrofon bei jeder Session neu aufstellst. Außerdem bleibt so der Abstand zwischen Dir und dem Mikrofon gleich.

Rechts im Bild siehst Du das Rode NT-USB Mikrofon zusammen mit der Rode SMR Mikrofonspinne und Metall-Popschutz.

Rode NT-USB Mikrofon mit Rode SMR Mikrofonspinne

 

Wie Du den Mikrofon Popschutz richtig anbringst

Die meisten Modelle sind per Klemmschraube direkt an dem Mikrofonstativ zu befestigen.

Damit auch die Funktionalität gegeben ist, benötigt der Popkiller etwas Abstand. Daher sollte der Schutz nicht unmittelbar vor dem Mikrofon hängen. Mit einem Abstand von etwa 10 Zentimeter macht man aber nicht viel falsch. Wichtig ist auch, dass der Sänger/die Sängerin den Schutz während der Session nicht berührt.

Schwingungen die dabei entstehen, übertragen sich direkt auf das Mikrofon und beeinflusst somit auch die Aufnahme.

 

Popschutz selber bauen

Warum auch nicht?

Ein wenig Draht und eine Damenstrumpfhose reichen dabei schon völlig aus. Optisch vielleicht nicht ganz so nett anzusehen, hilft dieser „Popschutz“ ein paar Euro zu sparen.

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt oder hast Du es gar schon mal probiert, einen Popschutz selber zu bauen? Dann freue ich mich auf einen Kommentar, wie es Dir gelungen ist!

Ein paar Anregungen, wie man den Popkiller selber bauen kann, bietet dir Wikihow an.

 

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