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Eine Liste mit den wichtigsten Mikrofon Vokabeln!

Bei weiteren Fragen rund ums Mikrofon können Sie gerne einen Kommentar am Ende der Seite hinterlassen!

Direct Monitoring

Damit der Musiker ein Gefühl beim Recording seiner eigenen Stimme/Instrument bekommt, wird Direct Monitoring verwendet. Audio Interfaces verfügen meist über diese Funktion. So kann auf dem Kopfhörer/Studiomonitor latenzfrei dem Recording gelauscht werden.

Druckempfänger

Das Druckempfänger Prinzip beschreibt ein Mikrofon, bei dem die Rückseite geschlossen ist. Somit kann nur der Schall nur frontal auf die Membran treffen. Die Richtcharakteristik ist kugelförmig.

Druckgradientenempfänger

Bei einem Druckgradienmikrofon ist das Gehäuse auf der Rückseite offen. Dadurch trifft der Schall von vorne und hinten auf die Membran.

Dynamikbereich

Die Differenz zwischen dem Eigenrauschen und dem maximal zu verarbeitenden Schalldruck. Jedes Mikrofon erzeugt ein Eigenrauschen, wobei es bei modernen Kodensatormikrofon schon sehr gering ausfällt.

Frequenzgang

Der Frequenzgang beschreibt, wie stark der Übertragungspegel der jeweiligen Frequenz ist. Die Angabe erfolgt meist in Form eines Diagramms. In einem nicht professionellen Studio kann der maximale Frequenzbereich nicht ausgenutzt werden.

Grenzschalldruck

Grenzschalldruck bezeichnet die Grenze, ab welchem Schalldruck das Mikrofon eine ordentliche Verarbeitung nicht mehr gewährleisten kann. Bei zu hohem Schalldruck kommt es zu Verzerrungen im Klangbild. Bei sehr hohem Schalldruck sind dynamische Mikrofone vorzuziehen.

Impulsverhalten

Das Impulsverhalten sagt aus, wie genau die Übertragung der Schwingungen ist. Ein Faktor ist vor allem die Masse. Eine leichte Membran kann besser und schneller reagieren als eine schwerere. Daher haben Kondensatormikrofone auch eine bessere Klangqualität als dynamische Mikrofone.

Interferenzen

Interferenzen sind Überlagerungen von zwei oder mehr Wellen. Diese Wellen liegen auf der gleichen bzw. nahe gleichen Frequenz. Das kann sich genauso positiv wie negativ auf die Tonspur auswirken. Mehr können Sie in dieser ausführlichen Erklärung über Interferenzen erfahren.

Nahbesprechungseffekt

Ist der Sprecher oder das Instrument nah am Mikrofon, entsteht der Nahbesprechungseffekt. Dadurch entsteht eine Bass-Anhebung. Das lässt die Stimme voller klingen und Instrumente mit tiefen Frequenzen druckvoller werden. Man kann diesen Effekt also gezielt nutzen. Es kann jedoch auch negativ wirken. Dann würde der Sound dumpf klingen. Lösungen haben die Hersteller schon lange gefunden: in Form eines integrierten Bass-Abschwächers.

Phantomspeisung

Die Spannung eines Kondensatormikrofon reicht für den Betrieb nicht aus. Daher hat sich die Phantomspeisung etabliert. Mit einem XLR Kabel und einem fähigen Preamp oder Interface ist das Mikrofon mit der nötigen Spannung versorgt und bereit für die Aufnahme. Dynamische Mikrofone benötigen keine Phantomspeisung.

Richtcharakteristik

Die Richtcharakteristik eines Mikrofons sagt aus, welcher Bereich vom Aufnahmegerät in Reichweite liegt. Eine Kugel nimmt zum Beispiel aus allen Richtungen gleichmäßig auf. Wobei ein Niere hingegen wunderbar funktioniert, wenn es darum geht Störgeräusche, deren Quelle hinter dem Mikrofon liegt, zu isolieren.

Für weitere Details folgen Sie einfach dem Link zu einer ausführlichen Unterseite:

Richtcharakteristik

Richtcharakteristik Mikrofon Infografik

 


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