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Wie Du Zuhause Deine eigene Musik aufnehmen kannst (Leitfaden)

Mikrofon kaufen 24 Leitfaden: Musik aufnehmen

Schön, dass Du diesen Leitfaden zum Musik aufnehmen entdeckt hast!

Wenn du auf dieser Seite gelandet bist, stehst Du wahrscheinlich noch am Anfang oder?

Überall findet man Informationen aber so recht schlau wird man zu Beginn nicht.

Da hilft es meist, sich auf Empfehlungen verlassen.

 

Aber wäre es nicht besser, wenn Du Dir dein eigenes Mikrofon aussuchen und testen kannst?

 

Deswegen habe ich diesen Leitfaden rund um die Aufnahme der eigenen Musik verfasst.

Ich möchte Dir den Einstieg in die wundervolle Welt des Recording möglichst einfach gestalten und Dir Wege zeigen, wie Du deinen eigenen Song aufnehmen kannst.

Ich selbst war auch in der Situation. Nach einigen Tagen Recherche beschloss ich einfach ein t.bone Mikrofon von Thomann für rund 70 € zu bestellen. Natürlich war ich zu Beginn recht begeistert von dem Klang. Aber genauso schnell kam auch Ernüchterung auf. So richtig toll und wie gedacht, klingt das alles nicht. Mein Fehler war, dass ich einfach wahllos Equipment gekauft hatte.

Was ich insbesondere in dieser Zeit gelernt habe:

Passt ein Mikrofon zu Musiker A, gibt es keine Garantie, dass es genauso zu Musiker B passt. Bei manchen Stimmen verwendet man besser dynamische Mikrofon und verzichtet auf die üblichen Großmembran Mikrofone.

Daher gibt es leider keine pauschale Lösung, die in jedem Fall optimal funktioniert. Natürlich schadet es nicht, ein Bestseller Mikrofon wie das Rode NT-1A zu erwerben. Immerhin haben diese bereits eine Menge von Leuten überzeugt!

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Leitfaden bei jedem Abschnitt bis hin zur ersten eigenen Aufnahme helfen kann. Bei offenen Fragen, kannst Du selbstverständlich gerne einen Kommentar dalassen!

Für wen ist dieser Leitfaden?

Für jeden, der seine eigene Musik produzieren Möchte. Egal ob Du nur einen Song aufnehmen möchtest oder gleich ein ganzes Musik Album produzieren wirst. Dabei ist es auch irrelevant, ob Du Deinen eigenen Gesang oder Rap aufnehmen möchtest. Für jeden Fall findest Du hier alle Informationen.

Dieser Leitfaden begleitet dich durch den kompletten Prozess. Vom ersten Mikrofon bis zur fertigen Aufnahme!

Was enthält der Leitfaden?

Alles, was Du zum Musik aufnehmen benötigst. Im Detail bedeutet das:

  1. Wo Du Deine eigene Musik aufnehmen und produzieren kannst
  2. Wie Du den Aufbau Deines eigenen Homerecording Studios gestaltest
  3. Welches Equipment Du für Deinen Zweck brauchst
  4. Wie Du Deine Aufnahme bearbeiten kannst
  5. Wie Du Deine Musik verbreitest und bekannt wirst

Nun wurden aber genug Worte verschwendet! Viel Spaß mit dem Mikrofon kaufen 24 Leitfaden –

Wie Du Zuhause Deine eigene Musik aufnehmen kannst

Drei Wege bis zu Deiner ersten Aufnahme

In diesem Leitfaden stelle ich Dir drei Wege vor. Du bekommst also 3 Möglichkeiten, um Deinen Song aufzunehmen. Ausreden gibt es jetzt keine mehr! 🙂

Tabelle

Tonstudio Mieten

Die wohl einfachste und zugleich kostspieligste Möglichkeit ist es, einfach ein professionelles Tonstudio zu mieten. Je nach Tonstudio sind unterschiedliche Leistungen gegeben. Dort kann man auch direkt seine Musik mixen und mastern lassen. Auf Dauer ist diese Möglichkeit jedoch sehr kostenintensiv. Daher ist diese Möglichkeit für Beginner auch eher auszuschließen und richtet sich mehr an professionelle Musiker.

 

Finde ein Tonstudio in Deiner Nähe

 


USB Recording

Wer als Hobby seinen eigenen Gesang aufnehmen möchte und es nur aus Spaß macht, ist mit dieser Methode gut beraten. In einem USB Mikrofon sind bereits sämtliche Elemente der Aufnahmekette integriert. Je nach Preisklasse ist somit ein sehr hochwertiger Sound möglich.

Somit reicht bereits ein USB Mikrofon für die Recordings. Warum Du bei jedoch größeren Ambitionen zu einem XLR Mikrofon greifen solltest, erfährst Du weiter unten!

 


Homerecording

Die dritte und vor allem langfristigste Lösung ist Homerecording. Man holt sich das Tonstudio einfach nach Hause!

Hier ist jedoch sehr überlegt vorzugehen. Leider habe ich damals zu sehr auf den Preis geachtet. Zwar kannte ich die Weisheit „Wer billig kauft, kauft zwei mal“ – beachtet habe ich sie jedoch nicht. So kam es, dass ich nach wenigen Monaten bereits erneut investierte. Ich holte mir zusätzlich ein das AKG C3000 und einen neuen Preamp.

Daher: informiere dich gut, stelle Dir einen Plan zusammen und teile Dein Budget gut ein. Wenn Du alle Schritte in dem Leitfaden beachtest, wirst Du hochwertige Aufnahmen von zuhause produzieren können!

Dazu empfehle ich Dir ganz klar ein XLR Mikrofon. Auch hier ergeben sich wiederum verschiedene Möglichkeiten.

Weiter unten zeige ich Dir, wie Du Deine eigene professionelle Musik aufnehmen wirst. Wie bei so allem gibt es bei jedem Punkt Vor- und Nachteile. Auch was das Homerecording angeht, schwirren unzählige Fragen im Kopf.

 

Kann ich mein Mikrofon mit meiner Soundkarte verbinden?

Theoretisch ja. Praktisch? auf keinen Fall! Wer dies schon einmal probiert hat, hat die Idee wieder schnell verworfen. Ein sehr hohes Grundrauschen macht die Aufnahme unerträglich. Zudem sind Klinken-Mikrofone meist sehr günstige Mikrofone, die für einfachste Anwendungen konzipiert sind. Die Aufnahme hochwertiger Gesangsspuren gehört leider nicht dazu.

 

Musik aufnehmen mit einem USB Mikrofon

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, ein USB Mikrofon für Musikaufnahme zu verwenden. Gerade für die ersten Experimente gibt es keinen leichteren Einstieg. Außerdem sprechen diese Mikrofone den Hobby Bereich an. Wer jedoch seine Musik produzieren und veröffentlichen möchte, sollte lieber langfristig denken. Mit zunehmender Erfahrung bemerkt man den Unterschied zwischen einem guten USB Mikrofon und einem XLR Mikrofon. Außerdem sind die Mikrofonvorverstärker eines USB Mikrofons nicht in der Lage mit guten Preamps mitzuhalten.

Wer ein USB Mikrofon kauft, erwirbt ein kleines „Tonstudio“. Bei einem XLR Mikrofon hingegen konzentriert sich der Hersteller auf das Wesentliche: die Wandlung von Schall in Elektrizität. Weitere Vorgänge wie die der Mikrofonvorverstärkung ist anderen Geräten überlassen.

Das sorgt zwar einerseits für höhere Anschaffungskosten. Andererseits auch für langanhaltende Zufriedenheit der eigenen Musik Aufnahmen.

Aber warum gibt es dann USB Mikrofone?

USB Mikrofone eignen sich hervorragend für die Sprachaufnahmen. Egal ob Podcast, Lets Play oder anderweitigen Anwendungen. Immer wenn es um reine Sprachaufnahmen geht, ist das USB nicht nur die preiswerteste Alternative. Auch in Sachen Einfachheit überzeugen USB Mikrofone auf ganzer Linie.

Hier heißt es: einfach anschließen und recorden. Auch zum Streamen eignet sich diese Aufnahmegeräte gut. Wer zudem bei Skype oder Teamspeak mit einem klaren Klang glänzen möchte, greift ebenfalls zum USB Mikrofon.

 

Gute USB Mikrofone für PC

Folgende Mikrofone versprechen eine gute Qualität und sind einen Blick wert. Klick einfach „Details, um mehr zu erfahren. Klickst Du auf den Kauf-Button, kommst Du direkt zum Online Shop mit dem günstigsten Preis.

Auna MIC 900B USB Kondensator Mikrofon für Zuhause

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Audio Technica AT2020 USB+ Kondensator Mikrofon

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Rode Podcaster – USB Mikrofon für Podcasts & Lets Plays!

175,12 € 203,99 €

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Eigene Lieder aufnehmen im Homerecording

Auch hier bestehen verschiedene Möglichkeiten, um den Traum, eigene Lieder aufnehmen zu realisieren. Dabei stelle ich Dir 3 Mikrofone sowie 2 USB Audio Interfaces und zusätzlich 2 Preamps vor. An diesen Produkten kannst Du dich orientieren, um Dein persönlich bestes Equipment zu bekommen. Jedes dieser Produkte glänzt mit guter Qualität und einfacher Handhabung. Für Beginner also genau das Richtige! Hier gilt es außerdem die Frage zu klären, ob Du lieber ein dynamisches oder su_permalink id=“77″ target=“blank“]Kondensatormikrofon[/su_permalink] verwenden möchtest.

Unterschied zwischen dynamischen und Kondensatormikrofonen

Die unterschiedlichen Mikrofone können grob in dynamische und Kondensatormikrofone unterteilt werden. Dabei unterscheiden sie sich vor allem in der Technik. Auch der Aufbau ist ein anderer. So kommen recht viele Unterschiede zustande. Wobei jedes Mikrofon seine Vor- und Nachteile hat bzw. für andere Anwendungen (un)geeignet ist.

Ein Kondensatormikrofon ist besonders empfindlich und kann aufgrund der leichteren Membran Schwingungen besser verarbeiten. Das bedeutet, dass die Aufnahme natürlicher klingt, da mehr Töne erfasst werden. Selbst ein Flüstern aus ein paar Metern Entfernung ist noch hörbar.

Dynamische Mikrofone hingegen sind sehr robust. Die Membran ist vergleichsweise schwer und ist somit „schwieriger“ zu bewegen. Aufgrund der robusten Bauweise ist es bestens für den Live-Einsatz geeignet. Außerdem benötigen Dynamische Mikrofone keine Phantomspeisung. Dafür ist allerdings der Ausgangspegel geringer, sodass es einer guten Mikrofonvorverstärkung bedarf.

Welches Equipment brauchst Du?

Deine eigene Musik aufnehmen kannst Du auf verschiedene Wege. Am Anfang der Aufnahmekette steht natürlich das Mikrofon. Die Endstation ist die Recording Software, die Digital Audio Workstation. Dazwischen gibt es zahlreiche Varianten. Ich möchte Dir hier den einfachsten und zugleich beliebtesten Methode zu Deiner eigenen Recording Session vorstellen.

Vor nicht allzu langer Zeit war das Homerecording sehr aufwendig und kostspielig. USB Audio Interface lösten dieses Problemen und machen Homerecording denkbar leicht.

Dieses Zusammenspiel aus Recording Equipment ist bestens für den Einstieg geeignet.

Aus welchen Komponenten besteht diese Zusammenstellung?

  • XLR Großmembran Mikrofon
  • USB Audio Interface
  • (+ Mikrofonvorverstärker)

Ein Großmembranmikrofon ist ein Kondensatormikrofon, dessen Membran eine bestimmte Größe misst. Hier kannst Du mehr über den Unterschied zwischen Klein- und Großmembranmikrofonen erfahren.

Wie Du oben bereits erfahren hast, ist es besonders empfindlich und genau so ein Mikrofon möchten die meisten verwenden. Außerdem spielt bei vielen noch der optische Fakt mit. Es macht einfach mehr Spaß vor einem großen Mikrofon zu singen, als wenn ein kleines Mikrofon in Verwendung ist.

Ein Großmembranmikrofon reicht für das eigene Musik aufnehmen allerdings nicht aus. Kommen wir also zum benötigten Equipment.

Equipment für ein Großmembranmikrofon

Zwar gibt es auch dynamische Mikrofone mit großer Membran wie das Rode Podcaster. In der Regel suggeriert der Begriff, dass es sich um ein Kondensatormikrofon handelt.

Daher ist es notwendig, dieses Mikrofon mit der nötigen Phantomspeisung zu versorgen. Das kann einerseits mit einem passenden USB Audio Interface geschehen. Meist reicht die dazugehörige Mikrofonvorverstärkung jedoch leider nicht aus. Aus diesem Grund ist in der Aufnahmekette ein Preamp zwischengeschaltet.

Ein Preamp – oder Mikrofonvorverstärker auf deutsch – verstärkt den Pegel des Mikrofons. Dabei ist es wichtig, dass dies so früh wie möglich geschieht. Jedes Gerät in der Kette fügt ein Rausch hinzu. Je später dieses Signal verstärkt wird, desto schlechter ist das Signal-Rausch-Verhältnis.

Daher gestaltet sich der Aufbau wie folgt:

 

Aufbau und Einrichtung im Homestudio

Profi-Tipp: Nutze am Besten Stift und Papier und fertige Dir eine kleine Skizze an. Dies kann bei der Planung enorm helfen und lässt dich nichts vergessen. Nichts ist ärgerlicher, als nach großem Aufwand ein fehlendes Kabel zu bemerken.

Das Mikrofon zum aufnehmen wird mit einem XLR Kabel am Mikrofonvorverstärker angeschlossen. Das Mikrofon selbst wird in eine Mikrofonspinne gesteckt, wodurch es eine elastische Aufhängung bekommt. Ein Stativ trägt die Spinne samt Mikrofon.

Das Signal wird nun also im Preamp verstärkt und gelangt nun zum Audio Interface. Hier ist in der Regel ein Klinkenkabel (6,3 mm) gefragt. Im USB Audio Interface wird das Signal gewandelt und wiedergabefähig an den Computer geleitet. Nun kannst Du in Deiner DAW die Mikrofonspur einschalten und die Aufnahme kann beginnen.

Wenn Du nicht weißt, welches Mikrofon sich gut eignet, hoffe ich Dir mit folgenden Mikrofonen den Einstieg zu erleichtern.

Mikrofon zum Singen und Rappen

Kommen wir als erstes zum Herzstück – dem Mikrofon. Die drei folgenden Mikrofone verfügen über eine gute Qualität und versprechen gute Ergebnisse. Ich habe drei Preisklassen gewählt. Für weitere Details, kannst Du auf den Detail Button klicken. Klickst Du auf den Kauf-Button, kommst Du direkt zum günstigsten Online-Shop.

 

auna CM003 Mikrofon Studiomikrofon Kondensatormikrofon

62,99 €

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Das Auna CM003 spricht vor allem den kleinen Geldbeutel an. Vergleiche mit einem Mikrofon höherer Preisklasse erübrigen sich. Trotzdem bietet das Auna CM003 gute Qualität für den Hobby Bereich. Wer bisher mit einem günstigen Mikrofon aufgenomen hat, wird auch hier einen deutlichen Unterschied bemerken. Wer auf Dauer mit den eigenen Aufnahmen zufrieden sein möchte, sollte lieber zu einem hochwertigeren Mikrofon greifen.

Rode NT1A Großmembran Kondensator Mikrofon

149,00 € 189,00 €

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Sehr oft verkauft und fast schon als Klassiker bekannt ist Rode’s NT-1A Mikrofon. Der australische Mikrofon Hersteller Rode liefert mit seinen Produkt stets ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis ab. Wer schon einmal ein Mikrofon von Rode besaß, weiß um die Qualität. Für einen Preis um die 190 € erwirbt man ein Mikrofon zum aufnehmen, welches auf Jahre Zufriedenheit bringt.

Rode NT1 KIT Kondensator-Mikrofon Set

265,00 € 299,00 €

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Der Nachfolger vom obigen Mikrofon stellt das NT1 dar. Zusammen mit hochwertigem Zubehör ist es als Kit erhältlich. Dieses Mikrofon glänz mit einem so geringen Eigenrauschen, dass es selbst im Vergleich zu hochwertigsten Studio Mikrofonen nicht schlecht dasteht! In Kombination mit einem guten Preamp und Interface ist mit diesem Mikrofon eine hochwertige Studio Aufnahme von Zuhause aus garantiert!

 

USB Audio Interface

Ein USB Audio Interface dient als die Schnittstelle zwischen Mikrofon/Preamp und Computer. Hier kannst Du wahlweise Dein Mikrofon oder Mikrofonvorverstärker anschließen. Wenn Du keine Studio Soundkarte verwendet möchtest, kommst Du um ein gutes USB Audio Interface nicht rum.

Focusrite Scarlett Solo (2G) USB-Audio-Interface

107,09 € 109,99 €

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Dieses USB Audio Interface von Focusrite bietet alle Funktionen und lässt sich Deine eigene Musik unkompliziert aufnehmen. Neben den Mikrofon Eingang gesellt sich ein Instrumenten-Eingang. Ebenfalls kannst Du hier Deine Studio Kopfhörer anschließen. Mit einem Regler kannst Du zudem die Lautstärke anpassen und Deinem Recording zuhören.

Steinberg UR22 MK2 USB Audio Interface

139,00 €

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Das gute an diesem USB Audio Interface ist die Vorverstärkung. Während günstigere Modelle eher mangelhafte Vorverstärker bieten, reicht die des UR22 MK2 schon aus. Hier hast Du zudem 2 kombinierte Eingänge. Somit sind beide Eingänge mit einem XLR oder Klinkenkabel zu verbinden. Eine praktische Leuchte zeigt Dir, sobald Deine Aufnahme übersteuert.

 

Benötige ich einen Mikrofonvorverstärker?

Jedoch muss man dazu sagen, dass sich die Meinungen im Internet scheiden. Manch einer ist vollkommen zufrieden mit der Vorverstärkung. Andere Nutzer raten wiederum zu einem zusätzlichen Mikrofonvorverstärker.

Grundsätzlich ist auch hier wieder die eigene Erfahrung gefragt. Ich persönlich habe gerne einen zusätzlichen Preamp verwendet. Aber im Grunde reicht diese Aufstellung zu Beginn. Bei Bedarf kann immer noch ein zusätzlicher Preamp gekauft werden.

Hier möchte ich Dir auch zwei Modelle vorstellen:

Nun fehlt Dir nur noch ein passendes Stativ. Achte auch auf den Lieferumfang des Mikrofons. Möglicherweise musst Du noch Geld für ein XLR- und/oder Klinkenkabel sowie ein Mikrofon Popschutz einplanen. 

 

 

 

Recording & Bearbeitung

Nachdem nun die Hardware-Fragen geklärt sind, wird es Zeit an die Software zu denken. Auch hier kann es anfangs etwas komplizierter zugehen. Nach kurzer Zeit wirst Du die nötigen Handgriffe aber locker beherrschen. Die eigene Musik aufnehmen ist nämlich gar nicht so schwer, wie es sich zunächst anhören mag.

Auch hier sind noch einige Fragen zu klären. Fangen wir doch am besten direkt an:

 

Recording Software – Digital Audio Workstation

Meiner Meinung nach hilft es besonders gut, sich selbst einen visuellen Eindruck zu machen. Wie macht man das, ohne die Recording Software zu kaufen? Ganz einfach: Auf YouTube tummeln sich unzählige Tutorials zu allen möglichen Aufnahme Programmen. Schau Dir einfach mal ein paar Beginner-Tutorials an, um einen guten Eindruck zu bekommen.

Eventuell ist dies aber auch gar nicht notwendig. Oftmals liegt einem Interface bereits eine (abgespeckte) Version von Cubase bei. Die Funktionen sind zwar beschränkt. Zum Aufnehmen und Bearbeiten der eigenen Musik sind jedoch alle Funktionen freigeschaltet.

Folgende DAWs sind einen Blick wert:

Image Line FL Studio 12 Fruity Edition

79,00 €

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MAGIX Music Maker 2017 Premium Edition

94,00 €

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Steinberg Cubase Elements 9

98,00 €

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Du möchtest mehr über DAW Software erfahren? Dann klick einfach auf das Bild, um direkt zum Artikel zu gelangen!

DAW Software zum Musik aufnehmen kaufen

 

VST – Virtual Studio Technology

Mit VST kannst Du ganz einfach die Funktion Deiner DAW erweitern! Das Internet ist voll mit gratis VST und warten nur darauf, entdeckt zu werden. Zwar gibt es auch hochwertige VST zum Kaufen. Für den Anfang reichen die kostenlosen Tools aber erstmal aus.

Einerseits kannst Du Effekte wie Equalizer, Kompresser, De-Esser oder Reverb einbinden.

Aber auch virtuelle Instrumente gibt es zuhauf. Instrumente sind als VSTi gekennzeichnet. Auch hier gibt es vom Piano, über Gitarre, Synthesizer bis hin zu den ausgefallensten Instrumenten eine riesen Auswahl. Schließt Du jetzt noch ein MIDI Keyboard an, kann das produzieren so richtig losgehen! Die VSTi lässt sich nämlich mit dem MIDI Keyboard in Echtzeit bespielen.

 

Mixing

Nachdem Du mit Deiner DAW Software Deine Tonspuren aufgenommen hast, geht es weiter mit dem nächsten Schritt: das Mixing.

Hierbei sei noch gesagt, dass Du beim Abmischen den Klang deutlich verbessern kannst. Allerdings muss auch die Qualität Deiner Vocal-Spur stimmen. Daher solltest Du zuerst Deine Aufnahme-Technik verbessern, bevor Du mit dem Mixing beginnst.

Beim Abmischen geht es darum die einzelnen Spuren zu bearbeiten, um ein harmonisches Soundbild zu erzeugen. Das heißt jede Spur ist separat mit Effekten zu verbessern, damit ein bestmöglichstes Ergebnis entsteht.

Für den Anfang reichen zur Bearbeitung Deiner Vocal-Spuren folgende Effekte aus:

 

  • Equalizer
  • Kompressor

 

Bist Du in der Lage, mit diesen Effekten umzugehen, kannst Du Dich an weitere wagen. Meiner Meinung nach sollte man sich zu Beginn erstmal auf die Grundlagen konzentrieren und diese sicher beherrschen.

 

Der Equalizer

Mit dem Equalizer kannst Du beliebe Frequenzen bearbeiten. Der Equalizer gehört zum Standard Repertoire einer jeden Digital Workstation. Bist Du jedoch mit dem Tool nicht zufriedenen, gibt es im Internet zahlreiche kostenlose und käufliche Alternativen.

Zu Beginn führt man einen Low-Cut – auch als Hochpassfilter bezeichnet – durch. Das heißt, dass alle Frequenzen unterhalb einer bestimmbaren Grenze komplett weggeschnitten werden. Beim Abmischen von der Stimme, liegt der Cut bei etwa 80-100 Hz an.

Musik aufnehmen und mit Equalizer bearbeiten

EQuick von DMG Audio

Weitere Frequenzen
Menschliche Stimme: ca. 80 Hz bis 12 kHz
Grundfrequenz Sprache (Mann): ca. 120 Hz
Grundfrequenz Sprache (Frau): ca. 240 Hz
Konsonanten: ca. 1,5 bis 6 kHz
Zischlaute: ca. 5 bis 8 kHz
Eine Sache solltest Du beachten: Nutze den Equalizer auch nur, wenn wirklich eine Besserung auftritt. Jede Aufnahmespur ist anders und manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Achte also wirklich auf Dein Gehör und arbeite nicht nur mit dem Auge.

 

Der Kompressor

Ein Kompressor hat die Aufgabe, den Pegel zu beeinflussen. Dies geschieht, indem laute Signalspitzen reduziert und zugleich leise Passagen mehr Pegel bekommen. Insgesamt wirkt die Tonspur lauter und druckvoller. Bei zu hoher Kompression geht allerdings die Dynamik verloren und es kann zu Verzerrungen kommen.

Daher sollte auch der Einsatz eines Kompressors mit Bedacht geschehen. In diesem Fall gilt ebenfalls die Regel „Garbage in – Garbage out“. Sprich: wenn die Aufnahmespur nicht gelungen ist, kann auch ein Kompressor die Tonspur nicht retten.

Eine sehr gute und ausführliche Erklärung kannst Du auf folgender Seite finden:

Wie funktioniert der Kompressor? Auf delamar.de

 

Als kostenlose VST kann ich Dir den „Classic Compressor“ empfehlen.

 

Hier kannst Du Dir den Classic Compressor kostenlos downloaden.

 

Reverb, Delay, Hall & Co.

Du kennst Dich nun mit dem Equalizer und Kompressor aus und weißt, welchen Einfluss die Einstellungen haben? Dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt. Jetzt kannst Du Deiner Stimme mit Effekten zusätzliches Volumen und Druck verleihen. Der Reverb schafft zum Beispiel einen räumlichen Klang. Klingt Deine Aufnahme also sehr trocken, gibt ein Reverb etwas Natürlichkeit zurück, sofern man es nicht übertreibt. Ein Delay wiederum verleiht Deiner Stimme ein Echo.

Es gibt unzählige Effekte und es würde wohl den Rahmen sprengen alle aufzuzählen. Somit sind auch sehr viele Spielereien möglich und der Fantasie ist keine Grenze gesetzt.  Daher sollte man meiner Meinung nach die Funktionen auf eigene Faust entdecken und sich nicht zu sehr an Regeln halten. Schließlich möchte man seine eigene Musik aufnehmen und dann sollte auch die eigene Vorstellung und vor allem der eigene Geschmack in die Aufnahme einfließen.

Der Equalizer sowie der Kompressor sind die Grundlagen, die Du auf jeden Fall beherrschen solltest. Darüber hinaus schadet es aber nicht, mit verschiedenen Effekten zu experimentieren und für sich die optimale Zusammensetzung an Plug Ins zu finden.

 

Veröffentlichung

Jetzt weißt Du, welches Equipment gebraucht ist und wie Du es am besten einsetzt. Du kennst verschiedene Aufnahmeprogramme sowie die Möglichkeit, die Funktionen mit VST zu erweitern. Außerdem ist Dir bewusst, welche Effekte Du brauchst. Sprich: Du weißt jetzt, wie Du Deine eigene Musik aufnehmen kannst. Und das von Zuhause aus.

Jetzt liegt es also an Dir, das Gelernte in die Tat umzusetzen und Deinen eigenen Sound zu kreieren.

Doch die beste Musik nützt nicht viel, wenn Du sie nicht richtig verbreitest. Daher möchte ich Dir zum Abschluss noch verschiedene Plattformen vorstellen, auf denen Du Deine Musik hochladen bzw. verbreiten kannst.

 

Soundcloud

Auf www.soundcloud.com kannst Du Dir ein kostenloses Profil anlegen und Deine Tracks hochladen. Außerdem kannst Du Freunde hinzufügen und mit anderen Musikern kommunizieren. Hast Du eine Webseite, ist es zudem besonders einfach, Deine Tracks mit Soundcloud einzubinden.

Deine Tracks lassen sich ganz einfach per Link weiter verbreiten.

 

YouTube

Natürlich ist auch YouTube keine schlechte Idee, um auch Deine Musik aufmerksam zu machen. Achte hierbei darauf, ein gutes Thumbnail zu entwerfen, damit Du die Aufmerksamkeit der Besucher weckst. Weiterhin solltest Du Dich in der YouTube Community beteiligen und die Videos anderer Musiker Deiner Stilrichtung kommentieren. So generierst Du direkt ein paar Klicks einer passenden Zielgruppe! Kannst Du jetzt noch mit guter Musik überzeugen, verbreitet sich Deine Musik mit der Zeit von alleine. Allerdings musst Du dafür den Grundstein schon selbst legen.

 

Foren & Facebook Gruppen

Im Internet gibt es zahlreiche Foren zu jeder Musikrichtung. Oft sind hier extra Threads für Musiker, die ihre eigene Musik aufnehmen, vorhanden. Achte aber darauf, dass Deine Posts nicht nach Spam oder Werbung aussehen. Hilfreich ist es vor allem, wenn Du direkt nach Feedback fragst. So kommt erst gar nicht der Verdacht einer Werbung auf und Du forderst die User zu einer Handlung auf.

Du wirst merken, dass „nach Feedback fragen“ sehr viel effektiver zu Beginn ist, als wenn Du etwas vorstellen möchtest. Denn bei ersterem schaffst Du mit dem Besucher einen Dialog, während bei einer reinen Bekanntmachung nur ein Monolog entsteht und somit weniger Interesse erzeugt.

Wichtig ist vor allem, dass Du mit konstruktiver Kritik gut umgehst und daraus lernst. Es heißt nicht, dass jeder es besser weiß. Allerdings schadet es nicht, sich mit anderen Perspektiven auseinander zu setzen und in seine eigene mit einfließen zu lassen.

 

Neben Internet-Foren gibt es auch viele Facebook Gruppen, in denen Du Deine eigene Musik vorstellen kannst. Natürlich kannst Du dort auch jederzeit um Rat fragen, wenn Du doch mal nicht weiter weißt.


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